Vitamin D - Das Sonnenvitamin

Photo by Photographer Kaique Rocha StockSnap
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Das Vitamin-D ist eigentlich kein richtiges Vitamin, sondern ein Hormon. Während man echte Vitamine über die Nahrung aufnehmen kann, wird das Vitamin D hauptsächlich über die UVB-Sonnenstrahlen unter der Haut gebildet.

 

Es ist für unsere Gesundheit von großer Bedeutung, weil es an die 1000 Gene im Körper steuert und an vielen Regulierungsvorgängen beteiligt ist. Studien haben gezeigt, dass ein Vitamin-D-Mangel das Krankheitsrisiko erhöht und Beschwerden verstärkt. Aus dem Grund ist es ratsam das Vitamin präventiv einzunehmen aber auch um Prozesse der Genesung zu fördern und zu unterstützen.

 

Eine ausreichende und natürliche Vitamin D Versorgung für den Körper ist erst dann gegeben, wenn er genügend Sonnenlicht bekommt. In unseren Breitengraden ist das meist nur in den Sommermonaten möglich. Dafür sollten möglichst viele Stunden im Freien verbracht und auf Sonnencremes verzichtet werden, denn diese verhindern die die Vitamin-D-Bildung. In diesen Monaten ist es auch wichtig, auch Reserven für den Winter anzulegen. Weil das aber bei dem vorherrschenden Lebensstil kaum noch möglich ist, ist ein Vitamin-D-Mangel in Deutschland weit verbreitet.

Krankheiten und Symptome

Etwa 1.000 wissenschaftliche Studien renommierter Institute belegen, dass das Vitamin D eine heilende und vorbeugende Wirkung bei folgenden Krankheiten und Symptomen hat:

 

Krankheiten

- Rachitis / Knochenkrankheiten

 - Karies

 - Osteoporose

 - Herzversagen

 - Schlaganfälle

 - Kreislauf probleme

 - Ständige Infektionen

 - Bluthochdruck

 - Muskelleiden

 - Diabetes (Typ1 und Typ2)

 - Demenz

 - Krebserkrankung

 - Allergien

 - Multiple Sklerose

 

Befinden

- Kraft- und Antriebslosigkeit

- Erschöpfung

- Niedergeschlagenheit

- Schlafstörungen

- Depressionen

- Energielosigkeit

- Konzentrationsstörung

 


Einer Studie von Prof. Michael F. Holick (ein weltweit bekannter Vitamin D und UV-Forscher) wurde folgendes entnommen -

Ein ausreichender Vitamin D Spiegel senkt das Risiko um:

- 50% einen Herzinfarkt zu erleiden

- 50% Krebs zu bekommen (Darm, Brust, Prostata…)

- bis zu 90% weniger Infektionskrankheiten ( Grippe…)

- 78% an Diabetes Typ 1 zu erkranken (wenn ein Kind in den ersten Lebensjahren ausreichend Vitamin D erhält)

 

Die richtige Einnahme

Tagesdosis von Vitamin D

In Deutschland beträgt die empfohlene Tagesdosis für alle Erwachsenen 800 IE. Allerdings erscheint diese Menge etwas lächerlich, wenn man bedenkt, dass der Körper in 30 min Sonnenbaden 10.000 bis 20.000 IE Vitamin D über die Haut produziert.

 

Will jemand höhere Dosen einnehmen, muss er sich das vom Arzt verschreiben lassen, oder auf eigene Verantwortung im Internet bestellen. Sie haben den Vorteil, dass man den Mangel schneller füllen kann und danach nicht jeden Tag die Kapseln schlucken muss, weil der Körper das Vitamin wie in einem Tank speichert.

 

Weil das Vitamin D ein fettlösliches Vitamin ist, sollte es deshalb mit einer minimalen Fettmenge zu sich genommen werden, vorzugsweise zum Frühstück. Im Allgemeinen genügen dafür zum Beispiel ein Butterbrot, etwas von einer Avocado, oder Nüsse oder ein Salat mit ölhaltigem Dressing.

Vitamin D mit Vitamin K 2

Hohe Dosen (ab 10.000 IE) sollten nur im Zusammenhang mit Vitamin K2 (100-200µg) genommen werden.

Der Grund dafür ist, dass ohne Vitamin K2 das Kalzium von dem Vitamin D auch an den Blutgefäßwänden und in den Nieren als Nierensteine eigelagert werden kann. Das Vitamin K2 vermeidet das und sorgt dafür, dass das Kalzium in den Knochen und Zähnen gespeichert wird.

 

In natürlicher Form kommt es in grünem Blattgemüse, Spinat, Petersilie, Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl oder Weißkohl vor. Weil aber durch die intensive Landwirtschaft die Inhaltsstoffe in den Nahrungsmittel abgenommen haben und das Vitamin K2 sehr lichtempfindlich ist und nur dunkel gelagert werden soll, ist es ratsam die Kapseln zusätzlich mit einzunehmen.

 

Hinweis: Falls Sie blutgerinnungshemmende Medikamente einnehmen, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren, bevor Sie Vitamin K2 einnehmen. Der Grund liegt darin, dass die Einnahme von Vitamin K2 die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Medikamenten, wie z.B. Marcumar, verringern könnte.

Überdosierung von Vitamin D

Um das Vitamin D über zu dosieren, müsste mehr als 10.000 IE pro Tag über ein halbes Jahr lang täglich eingenommen werden. Erst danach könnte eventuell eine Vergiftung eintreten.    

 

Allerding muss man dazu sagen, dass der normale Messwert im Blut zwischen 30 - 100 ng/ml liegt und dass höhere Werte bis zu 150 ng/ml auch nicht toxisch sind. Viele Rettungsschwimmer haben einen Wert von 120 ng/ml, weil die die meiste Zeit im Freien sind, ohne dass sie davon einen Schaden nehmen. Manche Afrikaner haben sogar einen Vitamin-D-Spiegel von 150 ng/ml.

 

Eine Überdosis kann an folgenden Symptomen erkannt werden:

- übermäßiger Durst und häufiges Wasserlassen

- Müdigkeit, Verwirrung, Erschöpfung, Lethargie

- Übelkeit, Erbrechen und Verstopfung

 

Siehe hierzu auch dieses Video von Prof. Michael F. Holick (nur in Englisch):

Vitamin D und Magnesium

Damit das Vitamin D in dem Körper aktiviert werden und seine Aufgaben erfüllen kann, wird auch Magnesium gebraucht. Es bewirkt die Umwandlung von Vitamin D in seine aktive Form. Bei einer größeren Menge als 5000 IE Vitamin D täglich, sollte zwischen 200-300 mg Magnesium eingenommen werden, je nachdem wie viel Magnesium über das Essen aufgenommen wurde. Wichtig ist darauf zu achten, dass das Präparat eine gute Bioverfügbarkeit hat.

 

Wer noch kein Magnesiumpräparat hat und nähere Informationen dazu haben möchte, kann mir gerne eine Email schreiben: gesuendersein@gmail.com

Vitamin D für Schwangere

Photo by Photographer Mel Elias StockSnap
Photo by Photographer Mel Elias StockSnap

Experten empfehlen schwangeren Frauen 4000 IE/Tag.  Dies belegt eine kanadische Studie mit 500 Frauen. Diese hatten während der Schwangerschaft 400, 2000, 4000 IE Vitamin-D täglich genommen. Untersucht wurden unter anderem Komplikationen wie Frühgeburten, Schwangerschaftsdiabetes, Infektionen, Bluthochdruck und vorzeitige Wehen. Das eindeutige Ergebnis zeigte auf, dass unter den Frauen, die 4000 IE/Tag einnahmen, viel weniger Frühgeburten, Infektionen und vorzeitigen Wehen auftraten.

 

Außerdem wurde in einer Studie von Prof. Michael F. Holick festgestellt, dass ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel das Kaiserschnittrisiko um mehr als 400 % senkt. Auch andere wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass das Vitamin D zu unkomplizierteren und schmerzärmeren Geburten verhilft.

Vitamin D für Babys und Kinder

Neugeborene und Kleinkinder dürfen keiner direkten Sonne ausgesetzt werden, weil ihre Haut dünner als bei Erwachsenen ist und noch keinen Eigenschutz aufbauen konnte. Genau aus diesem Grund haben sie ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel.

 

Da aber in den ersten Lebensjahren große Entwicklungen gemacht und wichtige Weichen für die Gesundheit gestellt werden, ist eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung von großer Wichtigkeit. Das Kalzium, aus der Nahrung, kann sich zum Beispiel nur mit Hilfe des Vitamins in den Knochen einlagern und ihnen dadurch ihre Festigkeit verleihen. Damit können auch Fehlbildungen und Verformungen des Skeletts (z. B. O-Beine), Verformung der Wirbelsäule, weiche Schädelplatten usw. vorgebeugt werden. Darüber hinaus sorgt Das Vitamin-D für eine gesunde Entwicklung von Immunsystem, Nervensystem und Gehirn. Bei einem Mangel kann es zu Autoimmunkrankheiten, Infektanfälligkeit, verzögerten Wachstum und einer gestörten Entwicklung kommen.

 

In einer finnischen Beobachtungsstudie wurde festgestellt, dass Babys, die in dem ersten Lebensjahr täglich 2000 IE Vitamin D bekamen, ein 78% niedrigeres Risiko hatten an Typ-1-Diabetes zu erkranken. Auch in Amerika wurde die Wichtigkeit einer ausreichenden Vitamin-D-Versorgung bei Babys und Kleinkindern erkannt. So wurde bestätigt, dass Kinder, die unter einen Vitamin D Mangel leiden, häufiger erkranken und dass Kinder, die an schweren- bis lebensbedrohlichen Krankheiten litten, meist einen Vitamin-D-Mangel aufwiesen.

Diese Erkenntnisse machen darauf aufmerksam, die wichtig das Vitamin D bereits in den ersten Lebensjahren ist.

 

Quelle: Vitamin D Deficiency in Critically Ill Children  (doi: 10.1016/S0140-6736(01)06580-1)

Sonnenbaden und Hautkrebs

Wer auf die Vitamin D Kapseln verzichten will und auf natürlichem Weg seine Bedarf füllen möchte, wird nicht drum herum kommen, viele, ausgiebige und regelmäßige Sonnenbäder zu nehmen. Aber wie genau soll man das machen? Denn bekanntlich sollen ja Sonnenbäder das Hautkrebsrisiko dramatisch erhöhen und sogar ein gewisses Gesundheitsrisiko darstellen.

 

Eigentlich sollten statistisch gesehen Menschen, die sich viel an der Sonne aufhalten, öfter an Hautkrebs erkranken. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Paradoxer Weise erkranken gerade Menschen, die die Sonne viel meiden, öfter an Hautkrebs. Auch tritt er da auf, wo die Sonne meist nicht darauf scheint.

 

Somit kann der Rückschluss daraus gezogen werden, dass ein gesunder und gemäßigter Umgang mit der Sonne und Sonnenbaden durchaus möglich ist. Tatsächlich erkranken Menschen an Hautkrebs erst dann, wenn sie häufiger einen Sonnenbrand erlitten und sich stundenlang in der Mittagssonne gebraten haben. Wird dem aber bewusst gegengewirkt und mit natürlichen Mitteln ein Sonnenschutz aufgebaut, sollte im Regelfall das Hautkrebsrisiko beim Sonnenbaden gemindert und der positive Nutzen der Sonne für unsere Gesundheit genutzt werden.

 

Wichtig zu beachten ist auch; dass nur natürlicher Sonnenschutz z.B. durch Öle für die Vitamin-D-Bildung genutzt werden kann. Sonnencremes ab Lichtschutzfaktor 8 blockieren die Vitamin-D-Bildung vollkommen und sind dafür ungeeignet.

Das Thema Vitamin D ist sehr komplex und umfangreich, aber auch von großer Bedeutung für den Körper. Deshalb empfehle ich jedem, sich selbst intensiver mit dem Thema auseinander zu setzen.

Weitere Videos zu Vitamin D:

Krebszellen mögen keine Sonne - Vitamin D (Prof. Dr. Jörg Spitz)

Prof. William B. Grant (Krankheitsvorbeugung durch Vitamin D)

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